Tierische Duftstoffe
WiE wurden früher beliebte duftnoten gewonnen?
Einige bekannte Duftnoten, die jahrelang in der Parfumherstellung verwendet wurden, stammen aus dem Tierreich. Amber, Moschus, Zibet und Bibergeil (auch als Castoreum bezeichnet) sind animalische Riechstoffe, die als besonders wertvoll und selten gelten. Die Parfumherstellungsindustrie bemüht sich heute um eine synthetische Herstellung aller tierischen Duftstoffe, sodass keine Tiere mehr zu Schaden kommen. Bei MyParfuem werden selbstverständlich nur die synthetisch gewonnenen Stoffe verwendet.
Bei allen Duftnoten handelt es sich um warme und eindringliche Düfte, mit denen sexuelle Reize verbunden werden. Da sie als sehr dominant eingestuft werden, ist ein vorsichtiger Umgang mit ihnen Voraussetzung für die perfekte Duftentwicklung. Sobald die Stoffe zu stark ausgeprägt sind, erinnern sie an intensiven Körpergeruch. Die richtige Verwendung führt aber garantiert zu angenehm bezaubernden Geruchsempfindungen.
Bei allen Duftnoten handelt es sich um warme und eindringliche Düfte, mit denen sexuelle Reize verbunden werden. Da sie als sehr dominant eingestuft werden, ist ein vorsichtiger Umgang mit ihnen Voraussetzung für die perfekte Duftentwicklung. Sobald die Stoffe zu stark ausgeprägt sind, erinnern sie an intensiven Körpergeruch. Die richtige Verwendung führt aber garantiert zu angenehm bezaubernden Geruchsempfindungen.
tRADITIONELLE GEWINNUNG DER ANIMALISCHEN SEKRETESehr kostbar ist Amber. Lange war unbekannt, woher der Stoff genau stammt. Erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts weiß man, dass es sich bei Amber um eine Ausscheidung des Pottwals handelt. Als Abwehrreaktion auf Verletzungen, so die gängige Forschungsmeinung, bildet sich Darmstein, welcher von den Tieren ausgeschieden wird. Auf der Meeresoberfläche setzt eine chemische Reaktion ein, die den Amberkörper entstehen lässt. Mit den Gezeiten werden die Klumpen an die Strände gespült.
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Der Moschusduft ist der wohl populärste Duftstoff aus dem Tierreich. Er wurde ursprünglich aus den Moschusbeuteln des asiatischen Rotwilds gewonnen. Die Verbreitung der Hirsche beschränkt sich überwiegend auf die Bergwälder. Um an den begehrten Rohstoff zu gelangen, wurde den weiblichen Tieren die Brunftdrüse, die das von den männlichen Moschushirschen produzierten Moschus enthält, entfernt und getrocknet.
Zibet ist eine Absonderung der Zibetkatzen. Der Duftstoff wird aus den Drüsentaschen gewonnen, die mit einem Löffel entleert und anschließend gereinigt werden. Der Geruch ähnelt dem Moschus. Das natürliche Zibet kommt als Ware von Tieren, die in Gefangenschaft gehalten werden. Dort werden die Drüsen wöchentlich entleert.
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Der begehrte Riechstoff Bibergeil stammt aus den Drüsensäcken der Biber, welche den Tieren entnommen wurden. Die bräunliche Substanz wird von den Bibern zur Reviermarkierung und Fellpflege genutzt. Heute wird der Stoff auf Biberfarmen mit Hilfe von Dosen gewonnen, an denen die Biber das Geil abstreifen.
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AUSWIRKUNGEN
Aufgrund ihrer wertvollen Eigenschaften führte die Gewinnung der Stoffe dazu, dass einige Tierarten am Rande der Ausrottung standen. Neben ihrer Bedeutung für die Parfumerie, waren einige Rohstoffe ebenso wichtig für die Medizin. Deshalb stehen z.B. die Moschushirsche heutzutage unter Naturschutz. MyParfuem startete zum Schutz des Tieres in der Vergangenheit eine Spendenaktion.
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